erinnern heißt kämpfen

27.01.2012 13:13
News – von: siggi
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es gibt keinen grund zum feiern und es gibt viele gründe, es doch zu tun. spaß zu haben und in dem bescheidenen rahmen linker freiräume die eigenen freiheiten zu genießen, ist unter anderem der grund, warum es diese seite hier gibt. und ohne zu allzu hochtrabende worte verlieren zu wollen: heute ist ein tag, an dem es sich umso mehr lohnt, leise zu treten und sich zeit zu nehmen, um der vergangenheit platz zu lassen...

heute vor 67 jahren wurde das nationalsozialistische vernichtungslager auschwitz befreit. vielerorts wird deshalb heute, am holocaust-gedenktag, der millionen menschen gedacht, die der von deutschen organisierte massenmord verschlang.

für uns ist das erinnern an die nazi-verbrechen selbstverständlich - und trotz aller ablenkung und feierei immer bestandteil unseres politischen alltags. erinnerung ist aber für die, die meinen "bescheid zu wissen" nichts interessantes oder gar ein attraktives betätigungsfeld. doch wenn heute nazis mordend, prügelnd und ihren widerlichen hass verbreitend unter uns leben können; und wenn ihre bekämpfung zur exklusiven aufgabe weniger "wissender" wird, ist klar, dass nie zu viel erinnert werden kann und dass wir uns permanent mit den ideologien und praktiken des hasses und der unterdrückung auseinandersetzen und für ihre bekämpfung einsetzen müssen.

darum: lest ein buch (in den infoläden gibts genug), macht einen vortrag, geht auf die straße, macht nazis die hölle heiß und leistet widerstand, wenn euch jemand daran hindern will. gedenktage hin oder her.

macht weiter oder fangt an, aber hört nicht auf. kein vergeben, kein vergessen!

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