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Mittwoch, 14.03.2018
SELBSTORGANISATION VON ARBEITER_INNENKINDERNVortrag | Start: 19:00 h

Alle paar Monate erscheinen neue Bildungsstudien, die immer wieder aufs neue bestätigen, dass Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt werden. Nehmen wir die IGLU-Studie 2016: Vergleicht man Kinder mit gleichen kognitiven und gleichen Lesekompetenzen, so erhalten Akademiker*innenkinder gegenüber Arbeiter*innenkindermehr als viermal so oft eine Gymnasialempfehlung. Diese Diskriminierung von Arbeiter*innenkindern durch Lehrkräfte ist stärker geworden, im Jahr 2000 wurde Akademiker*innenkinder "nur" dreimal so oft privilegiert. Obschon sich diese Diskriminierungen im späteren Bildungsverlauf fortsetzen, ist soziale Herkunft kein offiziell anerkanntes Diskriminierungsmerkmal, findet sich also nicht im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Es nützt nichts zu jammern. Arbeiter*innenkinder müssen sch politisch zusammenschließen, um die Diskriminierung abzuschaffen.



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