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ausgenüchtert, eingeschüchtert


beißende, frostklirrende kälte, der in europa bereits mehr als 500 menschen, vor allem obdachlose, zum opfer fielen. über die ursachen von obdachlosigkeit, über sozial-, wohnungs- oder mietpolitik wird trotzdem höchstens am rande gesprochen. widerlich!

daß die weiße pracht aber auch für schöne gedanken sorgen kann, ist mir klotz selbstverständlich ebenfalls bekannt, da sich bei fast schwerelos taumelnden schneeflöckchen vor meinem fenster neben FRÄULEIN SMILLA und FRAU HOLLE auch meine allerliebste schneeprinzessin in kopf und herz tanzt. machdße!
ähnlich fabelhaft, daß es mit viel gutem willen und einem zweikomponenten-klebstoff auf epoxidharz-basis für höchste belastungen quasi über nacht (jener denkwürdigen nacht vom 29. auf den 30. januar, die man nicht so schnell vergessen wird) gelang, die schreibblockade meines guten freundes MUERK JONG-UN über die tollense bis mindestens klatzow oder sogar klempenow zu jagen. kaum hatten wir seine, einerseits durch exzessiven alkoholismus und medikamentenmißbrauch, an einer dupuytren-kontraktur und andererseits, aufgrund rheumatoider arthritis, an knopflochdeformität leidenden riesigen wiggßgriffl mit UHU PLUS ENDFEST 300 an die tastatur seiner rosa reiseschreibmaschine mit internetzugang getackert, stellte sich noch im selben moment die reinste, die makelloseste schreiblust bei MUERK JONG-UN ein. daß ihm, dem sohn des geliebten führers, nur (oder immerhin) neun buchstaben (y, x, c, v, ö, ä, z, l, m – oh je, wie bescheuert das aussah) zur verfügung standen, der linke daumen war nämlich per geiler paste zur liaison mit der leertaste gezwungen worden, steigerte seine rassig feurige, kreative schaffenskraft keineswegs. dennoch, was da für prachtsätze geboren wurden, staunte ich mit offenem maul, als ich ihn, MUERK JONG-UN, mit cognacbohnen und pommfriddß mästete. und dann war auch schon schlafenszeit für uns. „Nur eine Anekdote fällt mir grad noch ein, die genauso komisch ist, wie die Geschichte von Charlie Chaplin, der selbst bei einem Charlie-Chaplin-Doppelgängerwettbewerb um 1915 herum teilgenommen hat und nur den 3 Platz belegte: “***, nämlich die geschichte von MUERK JONG-UN, der selbst bei einem MUERK JONG-UN doppelgängerwettbewerb (wie krank, ey!) um 2011 herum teilnahm und den ersten platz belegte (wie selbstverständlich und gleichzeitig sooo irre!). das leben vermag es die putzigsten geschichten zu schreiben.

ach die scheiße, hat mal jemand auf die uhr gekiekt? man, ey!

ajz veranstaltungen:

heute discotrallala mit ADAM WEISHAUPT (SUICIDE CIRCUS BERLIN/ KRAKE) & 4TAKTKNALLDYNAMIK (KAWUM), die so minimal techno, was mal der kleine bruder von maximal techno ist, auflegen. eure rhythmischen bemühungen gehen dabei hoffentlich über die eines schlachters oder bierkutschers hinaus. wichtiger aber ist allemal der grund dieser solidisco, deren eintrittsgelder die proteste der asylbewerber in jürgenstorf für bessere wohn- und lebensbedingungen unterstützen sollen. habt ihr ein solches heim schon mal von innen gesehen? empfehle ich mal. da tut sich dann wieder die alte frage nach kotzen oder heulen auf.

und am dienstag, dem 14.02., ist valentinstag und gleich noch mal disse. laut AJZ homepage geht da wie folgt und nicht zu überlesen die lutzi ab:

„der bildungskreis antisexismus lädt ein:
"love for all bedeutet für uns liebe in form von offenheit und akzeptanz für alle menschen, unabhängig von ihrer sexuellen orientierung. dafür wird eine vielfältige palette eigens ausgewähltem electro, hip hop, dubstep, trance, house, den hits der 80er und 90er und vielem mehr geboten.
damit, dafür und darüber feiern wir. also, macht es wie barb und keni: tanzt!"
so sprudelnd spritzig wie diese impulsive ankündigung müssen eure tanzskillz ja gar nicht sein. macht locker. aber vergeßt nicht:
happiness will never last
darkness comes to kick your ass
so let's dance through all of this
war is over for a bit
the whole world should be moving
do your part
cure a lonely heart
your disco your disco your disco needs you

so ist es!

*** „...“ vom blog eines guten freundes, der derzeit in irgend so einem land, weit weg von hier, seine reiswaffeln verdient, stibitzt.



10.02.2012 um 20:02